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» blog · 19. Oktober 2026 · NotebookLM

NotebookLM Video erstellen: Reels im Hochformat und mehr Neues

NotebookLM, heute Gemini Notebook, macht jetzt Videos im Hochformat für Reels und Stories. Dazu Nutzungsanzeige, interaktive Berichte und Teilen per Link.

In den letzten Wochen hat Gemini Notebook, das Werkzeug, das die meisten noch als NotebookLM kennen, einige Updates bekommen, die im Trubel um die großen KI-Modelle untergegangen sind. Das größte davon für ein Ein-Personen-Business: Du kannst jetzt ein NotebookLM Video im Hochformat erstellen, direkt aus deinen eigenen Quellen, unter 90 Sekunden, fertig für Reels, Stories, TikTok und YouTube. Dazu kommen eine Anzeige für deine KI-Nutzung, die interaktiven Berichte, eine gezieltere Auswahl der Quellen und das Teilen per Link. Im Video oben zeige ich dir alles Klick für Klick, hier steht es zum Nachlesen.

Kurz zur Orientierung: so ist ein Notebook aufgebaut

Falls du noch nie damit gearbeitet hast: Du gibst oben im Browser notebook.google.com ein und meldest dich mit deiner E-Mail-Adresse an. Mit einem Bezahl-Account von Google hast du mehr Möglichkeiten, aber du kannst kostenfrei starten. Ein Notebook hat drei Bereiche. Links die Quellen: Webseiten, YouTube-Videos, Audios, Texte, alles, was du dem Notebook gibst. Das ist dein Datentresor und die Grundlage für alles, was daraus entsteht. In der Mitte der Chat, in dem du Fragen an diese Quellen stellst. Rechts das Studio, in dem Audios, Videos, Berichte und Grafiken entstehen. Das Studio gibt es lange, aber genau dort sind jetzt die neuen Funktionen dazugekommen, die man auf den ersten Blick nicht sieht. Was das Werkzeug grundsätzlich kann, steht in Was ist NotebookLM?

Highlight 1: NotebookLM Video erstellen, jetzt auch im Hochformat

Bislang konnte Notebook nur Videos im Querformat erstellen, 16:9, für den Bildschirm. Jetzt gibt es Hochformat. Im Studio klickst du auf Videoübersicht und wählst Kurzvideo. Darunter stellst du ein, in welcher Sprache das Video entstehen soll, wie viele Quellen es nehmen soll und worauf sich die KI konzentrieren soll. Dafür gibt es Vorschläge, oder du schreibst in Freitext, welchen Ansatz du wiedersehen willst. Dann Generieren, und kurze Zeit später liegt das Video im Studio.

Das Kurzvideo bleibt unter 90 Sekunden, das ist der Unterschied zum klassischen Erklärvideo im Querformat, das länger sein darf, weil es nicht für Reels gedacht ist. Beides entsteht aus denselben Quellen, du entscheidest nur, wofür du es brauchst. Für Instagram, Stories, TikTok oder YouTube ist das Kurzvideo die richtige Wahl.

Was ich mir noch wünsche: mehr Eingriff. Zum Beispiel, welche Stimme verwendet werden soll. Das geht im Moment nicht. Ich habe große Hoffnung, dass es kommt, bei Notebook kam in den letzten Monaten fast alles nach, was gefehlt hat.

Highlight 2: Du siehst jetzt deine KI-Nutzung

Eine Neuerung, die untergegangen ist: Unten im Fenster, in dem du ein Video oder einen Bericht anstößt, zeigt Notebook jetzt deine KI-Nutzung an. Also wie viel du noch zur Verfügung hast, bevor das Limit greift. Nicht in absoluten Zahlen, sondern als Balken. Das ist weniger genau als eine Zahl, aber eine echte Hilfe, weil du vorher siehst, ob die nächste Generierung noch drin ist. Claude und ChatGPT zeigen so etwas schon länger, bei Notebook hat es gefehlt. Was die Limits in den einzelnen Stufen sind und wann sich eine Bezahlstufe lohnt, steht in NotebookLM Kosten.

Highlight 3: Interaktive Berichte

Wenn du dich gerade in ein Notebook einloggst, siehst du oben den Hinweis auf die interaktiven Berichte. Bislang gab es unter „Bericht" nur Vorlagen für ein Dokument. Jetzt sagst du: Erstell mir einen interaktiven Bericht. Notebook nimmt alle Quellen, die du ausgewählt hast, schreibt daraus einen Bericht und schlägt dir an den passenden Stellen vor, welche Medienelemente dort Sinn ergeben: ein Video, Karteikarten, eine Mindmap, eine Infografik, eine Präsentation, ein Quiz. Auch hier wählst du vorher Sprache, Schwerpunkt und Anzahl der Quellen. Dann Generieren, und der sich drehende Kreis zeigt dir, dass gerade etwas entsteht.

In meinem Beispiel im Video ist das ein Notebook über mich selbst, zwölf Quellen, und der Bericht hat sechs Teile. Für meinen Werdegang, von der klassischen Personalentwicklung zum KI-Workflow-Engineering, schlägt Notebook eine Mindmap vor. Für meine Angebote und das Drei-Tool-Prinzip Lernkarten. Für Sichtbarkeit im KI-Zeitalter, SEO, AEO und GEO, eine Infografik, bei der ich die Designart auswähle. Dazu eine Präsentation und ein Quiz mit zehn Fragen zu meinem Angebot. Über mich selbst braucht das natürlich niemand. Aber stell dir vor, das sind die kuratierten Inhalte deines Kurses oder deines Mentorings, und deine Teilnehmerinnen sollen damit besser mitarbeiten können. Früher hast du bei jedem Element selbst entschieden, ob hier eine Infografik oder ein Quiz passt. Jetzt macht Notebook den Vorschlag, in dem Stil und der Tonalität, die du vorher festgelegt hast. Den ausführlichen Ablauf mit Screenshots habe ich in Gemini Notebook: interaktive Berichte aufgeschrieben.

Quellen gezielt auswählen

Sowohl beim Video als auch beim interaktiven Bericht kannst du die Anzahl der Quellen bestimmen. Welche Quellen das sind, legst du links in der Quellenliste fest: alle abwählen, dann nur die anhaken, die als Grundlage dienen sollen. Wählst du zum Beispiel zwei Quellen aus und klickst dann rechts auf Infografik, zeigt Notebook dir, dass genau diese zwei genommen werden. Im Dialog selbst kannst du heute nur die Anzahl angeben, nicht die konkreten Quellen. Ich vermute, auch das kommt noch.

Teilen: dein Bericht als Freebie oder Kursbaustein

Den fertigen Bericht mit allen Elementen kannst du teilen. Oben auf Teilen, dann zum Beispiel öffentlich: Jeder, der den Link hat, kann darauf zugreifen. Wichtig dabei: Die Menschen können nichts verändern. Sie sehen deine Inhalte und interagieren damit, mehr nicht. Damit wird aus einem Notebook etwas, das du rausgeben kannst: kuratiertes Wissen, das du einmal zusammenpackst und dann sagst, hol es dir bei mir ab. Als Ergänzung zu einem Kurs, als Freebie statt PDF, als Material für dein Mentoring. Warum ein interaktives Freebie mehr bringt als ein PDF, habe ich in Interaktiver Lead-Magnet statt PDF erklärt.

Was das für dich als Solo-Unternehmerin bedeutet

Ehrlich gesagt wundert es mich, dass nicht viel mehr Menschen mit Notebook in ihrem Business arbeiten. ChatGPT und Claude haben alle auf dem Schirm, Notebook noch nicht. Dabei liegt hier etwas, das die anderen so nicht können: Du gibst dem Notebook einmal deine Quellen, und daraus entstehen Reels, Berichte, Karteikarten, Infografiken und Quiz, alle aus demselben Wissen, alle in deinem Stil. Kein Suchen nach einer Vorlage, kein Neuschreiben für jedes Format. Welche sieben Anwendungen sich für ein Business lohnen, steht in NotebookLM richtig nutzen.

Es macht einfach immer mehr Spaß, mit Notebook zu arbeiten. Wenn du mehr solcher Abläufe willst: In meiner kostenlosen Community „KI — aber richtig" liegen die Anleitungen zu meinen Videos. Dort treffen sich Menschen ab 50 mit einem Online-Business, die wissen wollen, was sie mit KI wirklich anstellen können, fernab vom Hype und von den Versprechen, dass wir alle damit reich werden.

Häufige Fragen

Kann NotebookLM Videos im Hochformat erstellen?

Ja, seit Oktober 2026. Im Studio unter Videoübersicht wählst du Kurzvideo statt Erklärvideo. Das Kurzvideo entsteht im Hochformat und bleibt unter 90 Sekunden, passend für Instagram Reels und Stories, TikTok und YouTube. Vorher einstellbar sind Sprache, Anzahl der Quellen und der inhaltliche Schwerpunkt, per Vorschlag oder Freitext.

Wie lang ist ein Kurzvideo in NotebookLM?

Unter 90 Sekunden. Das Erklärvideo im Querformat 16:9 darf länger sein, weil es nicht für Reels gedacht ist. Beide entstehen aus denselben Quellen deines Notebooks.

Kann ich die Stimme im NotebookLM Video auswählen?

Derzeit nicht. Du kannst Sprache, Schwerpunkt und Anzahl der Quellen vorgeben, aber nicht, welche Stimme spricht. Mehr Eingriffsmöglichkeiten fehlen noch, bei Notebook kam in den letzten Monaten aber vieles nach, was zuerst gefehlt hat.

Wie sehe ich meine KI-Nutzung in NotebookLM?

Im Fenster, in dem du ein Video oder einen Bericht anstößt, zeigt Notebook unten deine KI-Nutzung als Balken an. Keine absoluten Zahlen, aber du siehst vor dem Generieren, wie viel Kontingent noch übrig ist.

Kann ich einen interaktiven Bericht aus NotebookLM teilen?

Ja. Oben auf Teilen und zum Beispiel öffentlich wählen, dann kann jeder mit dem Link den Bericht samt Video, Mindmap, Karteikarten, Infografik und Quiz öffnen. Empfänger können nichts verändern, sie sehen deine Inhalte und interagieren damit. So wird aus einem Notebook ein Freebie oder ein Baustein für Kurs und Mentoring.

Ist NotebookLM kostenlos?

Du kannst kostenfrei starten, mit einer E-Mail-Adresse auf notebook.google.com. Mit einem Bezahl-Account von Google hast du höhere Limits, etwa für die Anzahl der Videos und Berichte pro Tag. Die Stufen und Preise stehen im Artikel NotebookLM Kosten.

Einmal Quellen, viele Formate

Das Hochformat-Video ist das sichtbarste Update, aber das Muster dahinter ist das Wichtige: Einmal Wissen hineingeben, dann Reels, Berichte und Karten daraus ziehen, ohne jedes Mal von vorn anzufangen. Das ist genau die Arbeit, die dich nicht braucht. Was dich braucht, ist die Entscheidung, welche Quellen hineingehören und was deine Kundinnen davon bekommen. Wenn du wissen willst, wo KI in deinem Business als Erstes hingehört: Der Standort-Check unten sagt es dir in drei Minuten.

Kirsten Biema
» kirsten biema

Die mit KI im Namen. Über 25 Jahre Unternehmerin, mehr als 10 davon online. Ich zeige dir die Systeme, mit denen du weniger arbeitest und deine Ziele trotzdem erreichst. YouTube: „KI — aber richtig". Solche Anleitungen regelmäßig? Hol dir den Newsletter.

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