» blog · 8. August 2026 · NotebookLM

NotebookLM App und Download: iPhone, Android, Mac und Windows

NotebookLM App für iPhone und Android — für Mac und Windows gibt es keine offizielle. Was die App kann, was nur im Browser geht, und die Limits je Tarif.

Die kurze Antwort

Die NotebookLM App gibt es offiziell für iPhone, iPad und Android — kostenlos, direkt von Google. Eine offizielle Desktop-App für Mac oder Windows gibt es nicht. Am Rechner arbeitest du im Browser, und das ist keine Notlösung: Der Browser kann mehr als die App.

Seit Juli 2026 heißt das Tool offiziell Gemini Notebook. In den App-Stores findest du es auch unter diesem Namen — der alte Name NotebookLM taucht dort nur noch in den Versionshinweisen auf.

NotebookLM für iPhone und iPad

Die App heißt im App Store Gemini Notebook, Anbieter ist Google LLC. Sie ist kostenlos, enthält aber In-App-Käufe. Was du wissen solltest:

Wichtig für den Alltag: Die Audio-Zusammenfassungen laufen im Hintergrund weiter und funktionieren offline. Genau dafür ist die App gemacht — du lädst dir dein Material als Podcast aufs Handy und hörst es beim Spazierengehen, im Zug, ohne Empfang.

NotebookLM für Android

Bei Google Play gilt dasselbe: Gemini Notebook, Anbieter Google LLC, kostenlos. Auch hier steht in den Neuerungen der Satz „NotebookLM is now called Gemini Notebook" — es ist dieselbe App, nur umbenannt.

Suchst du im Store noch nach „NotebookLM", findest du sie in der Regel trotzdem. Wenn nicht, such nach Gemini Notebook und achte darauf, dass als Anbieter Google LLC steht.

Was die App kann — und was nur im Browser geht

Hier ist die ehrliche Einordnung, die dir sonst niemand gibt: Die App ist ein Zweitgerät, kein Ersatz.

Was inzwischen auch mobil geht — laut Googles eigenen Versionshinweisen: Notizbücher anlegen und durchsuchen, Quellen aus Google Drive hinzufügen, Berichte erstellen, Präsentationen als PDF aufs Handy laden, Notizbücher teilen, kurze Video-Zusammenfassungen im Hochformat, PDFs direkt in der Quellenansicht lesen. Du bekommst sogar eine Mitteilung, wenn eine Audio- oder Video-Zusammenfassung fertig ist — du kannst die App also zumachen und weiterleben.

Was Nutzerinnen und Nutzer in den Store-Bewertungen als fehlend melden: der interaktive Podcast-Modus, bei dem du den KI-Moderatoren dazwischenfragst, Mindmaps, die Quellensuche und der Export. Auch die Video-Funktion beschreiben mehrere Rezensionen als reine Rechner-Angelegenheit. Das sind Nutzerberichte, keine offizielle Google-Aussage.

Meine Faustregel: Aufbauen am Rechner, konsumieren auf dem Handy. Das Notebook einrichten, Quellen sortieren, die guten Formate erzeugen — das machst du im Browser. Unterwegs hörst, liest und fragst du.

NotebookLM als Desktop-App für Mac und Windows: die ehrliche Antwort

Es gibt keine offizielle Desktop-App. Googles eigene Hilfe formuliert es unmissverständlich: Gemini Notebook ist im Browser verfügbar, dazu kommt die mobile App. Mehr nicht.

Das klingt nach einer Lücke, ist aber keine. Der Browser ist die vollständigste Version — alles, was das Tool kann, kannst du dort. Wenn du es wie ein Programm auf dem Rechner haben willst, installiere es einfach als Web-App: In Chrome und Edge findest du im Adressfeld ein Symbol zum Installieren, in Safari legst du die Seite über „Zum Dock hinzufügen" ab. Danach hat NotebookLM ein eigenes Fenster und ein eigenes Symbol — ganz ohne Fremdsoftware.

Achtung bei Downloads von Drittanbietern

Und jetzt der Teil, den ich dir wirklich ans Herz lege. Wenn du „NotebookLM Download Windows" googelst, bekommst du Seiten, die dir eine Installationsdatei anbieten: Download-Portale, GitHub-Projekte, Anbieter mit Namen wie „GeminiDesktop".

Nichts davon kommt von Google. Das sind Hüllen um die Webseite, gebaut von Dritten. Manche sind ehrliche Hobbyprojekte, manche nicht. Und in jedem Fall gibst du einer fremden Software Zugriff auf ein Fenster, in dem du dich bei deinem Google-Konto anmeldest und deine Geschäftsunterlagen hochlädst.

Es gibt genau zwei offizielle Wege: notebooklm.google im Browser — oder die App aus dem App Store beziehungsweise von Google Play, mit Google LLC als Anbieter. Alles andere brauchst du nicht.

Was kostet die App?

Die App selbst kostet nichts. Bezahlt wird nur, wenn du höhere Limits willst — und zwar nicht für NotebookLM allein, sondern über ein kostenpflichtiges Google-Abo, das auch Gemini, Drive-Speicher und weitere Dienste enthält. Ein reines NotebookLM-Abo gibt es nicht.

Im deutschen App Store werden diese In-App-Käufe ausgewiesen (Stand 8. August 2026):

Ein Hinweis dazu, den ich für wichtig halte: Preise über den App Store sind nicht zwangsläufig dieselben wie im Browser, und Google ändert Tarife und Regionen regelmäßig. Vergleiche vor dem Abschluss beide Wege — den Kauf in der App und den direkten Weg über Google One. Und rechne wie immer nicht den Monatspreis, sondern das, was das Werkzeug bei dir ersetzt.

Die Limits: Was du im kostenlosen Tarif bekommst — und was mehr bringt

Das hier ist die eigentlich wichtige Tabelle, und sie steht bei Google versteckt in der Hilfe. Die Zahlen sind Googles eigene Angaben, Stand 8. August 2026, und ausdrücklich änderbar:

 Standard (kostenlos)PlusProUltra
Notizbücher100200500500
Quellen je Notizbuch50100300500–600
Chats pro Tag502005002.500–5.000
Audio-Zusammenfassungen3 / Tag6 / Tag20 / Tag100–200 / Tag
Video-Zusammenfassungen3 / Tag6 / Tag20 / Tag100–200 / Tag
Berichte, Lernkarten, Mindmapsje 10 / Tagje 20 / Tagje 100 / Tagje 500–1.000 / Tag
Deep Research10 / Monat3 / Tag20 / Tag75–200 / Tag
Wasserzeichen entfernenneinneinneinja

Bei Ultra gibt es zwei Stufen (20 TB und 30 TB Speicher), daher die Spannen. Tageskontingente setzen sich nach 24 Stunden zurück, Monatskontingente nach 30 Tagen.

Und jetzt die unternehmerische Lesart dieser Tabelle: Für die allermeisten Solopreneurinnen reicht der kostenlose Tarif erstaunlich weit. 100 Notizbücher, 50 Quellen pro Notizbuch, 50 Chats am Tag — daran stößt du im normalen Business-Alltag selten an. Die Zahlen, die dich zuerst bremsen, sind die drei Audio-Zusammenfassungen und die drei Video-Zusammenfassungen pro Tag. Wenn du regelmäßig Content daraus produzierst, ist das dein Umstiegsgrund — nicht die Notizbuch-Zahl.

Ein zweiter Punkt, der leicht untergeht: Deep Research hast du kostenlos nur zehnmal im Monat, im Plus-Tarif dagegen dreimal täglich. Wer viel recherchiert, merkt diesen Unterschied deutlich früher als alles andere.

Datenschutz: Was Google zu deinen Uploads sagt

Google gibt an, deine Daten nicht zum Training von Gemini Notebook zu verwenden — mit einer Einschränkung, die du kennen solltest: Wenn du Feedback gibst, also auf „Gute Antwort" oder „Schlechte Antwort" tippst, kann Google den gesamten Zusammenhang dieser Interaktion einsehen, einschließlich deiner Uploads.

Für Konten aus Google Workspace und Workspace for Education gilt das nicht: Dort werden Uploads, Anfragen und Antworten laut Google auch bei Feedback nicht manuell geprüft und nicht fürs Training genutzt.

Ich bin keine Juristin, und ob dein konkreter Einsatz DSGVO-konform ist, hängt an deinem Setup. Meine Faustregel bleibt: keine sensiblen Kundendaten hochladen — egal in welchem Tarif.

Häufige Fragen

Gibt es NotebookLM als App?

Ja. Die offizielle App heißt seit Juli 2026 Gemini Notebook und ist für iPhone, iPad und Android kostenlos verfügbar. Anbieter ist Google LLC. Für iOS brauchst du mindestens iOS 17.0.

Wie lade ich NotebookLM herunter?

Über den Apple App Store oder Google Play, dort nach „Gemini Notebook" suchen. Achte darauf, dass als Anbieter Google LLC angegeben ist. Am Rechner gibt es nichts herunterzuladen — dort arbeitest du direkt im Browser unter notebooklm.google.

Gibt es NotebookLM für Windows?

Keine offizielle Windows-App. Du nutzt es im Browser und kannst die Seite in Chrome oder Edge als Web-App installieren, dann hat sie ein eigenes Fenster und ein eigenes Symbol. Installationsdateien von Download-Portalen oder Drittanbietern stammen nicht von Google.

Gibt es NotebookLM für Mac?

Auch für Mac gibt es keine offizielle App. Über Safari legst du die Seite mit „Zum Dock hinzufügen" ab, in Chrome installierst du sie als Web-App. Das Ergebnis fühlt sich wie ein Programm an, ohne dass du fremde Software installierst.

Was kostet die NotebookLM App?

Die App ist kostenlos. Höhere Limits bekommst du nur über ein kostenpflichtiges Google-Abo, das mehrere Google-Dienste umfasst; im deutschen App Store werden Google AI Plus ab 4,99 € und Google AI Pro für 21,99 € pro Monat ausgewiesen. Ein reines NotebookLM-Abo gibt es nicht.

Welche Limits hat NotebookLM?

Kostenlos: 100 Notizbücher, 50 Quellen je Notizbuch, 50 Chats pro Tag, je 3 Audio- und Video-Zusammenfassungen pro Tag und 10 Deep-Research-Läufe im Monat. Tageskontingente setzen sich nach 24 Stunden zurück.

Kann ich die NotebookLM App offline nutzen?

Teilweise. Audio-Zusammenfassungen lassen sich herunterladen und offline anhören, auch mit Wiedergabe im Hintergrund. Für alles andere — Quellen hochladen, chatten, Formate erzeugen — brauchst du eine Verbindung.

Was kann die App nicht, was der Browser kann?

Nutzerberichte in beiden App-Stores nennen übereinstimmend: kein interaktiver Podcast-Modus, keine Mindmaps, keine Quellensuche, eingeschränkter Export, und die Video-Erstellung nur am Rechner. Bau deine Notizbücher deshalb im Browser auf und nutze die App zum Hören, Lesen und Nachfragen.

Der komplette NotebookLM-Guide: wo es weitergeht

Dieser Artikel klärt Technik und Zugang. Der Rest baut darauf auf:

Fazit: Die App ist gut — der Browser bleibt die Zentrale

Wenn du eine Sache aus diesem Artikel mitnimmst, dann diese: Lade dir die App aufs Handy, aber verlege deine Arbeit nicht dorthin. Die App ist stark in genau einer Disziplin — dein eigenes Material unterwegs hören, ohne Empfang, im Hintergrund. Das ist mehr wert, als es klingt: Aus Unterlagen, die sonst ungelesen bleiben, wird die Strecke zum Termin.

Alles andere — aufbauen, sortieren, produzieren — gehört an den Rechner. Und dafür brauchst du nichts zu installieren.

Kirsten Biema
» kirsten biema

Die mit KI im Namen. Über 25 Jahre Unternehmerin, mehr als 10 davon online. Ich fange nie beim Werkzeug an — sondern bei deinem Business. YouTube: „KI — aber richtig". Solche Anleitungen regelmäßig? Hol dir den Newsletter.

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