Ist Claude wirklich so gut, wie alle behaupten? Und vor allem: Was kannst du konkret damit machen? Genau diese Fragen beantworte ich dir hier — über Claude Chat, Claude Cowork und Claude Code. Wenn du Solopreneur bist, also Einzelunternehmerin oder Einzelunternehmer, ein kleines Business hast oder dir eins aufbauen willst, bist du hier genau richtig.
Eines vorab: Ich bin keine Coderin und keine IT-Entwicklerin. Ich bin Anwenderin — und ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit KI und digitaler Transformation. Du bekommst hier also die Antworten, die für dich wirklich relevant sind. Kein Technik-Blabla.
Warum gerade alle über Claude sprechen
Die großen KI-Modelle — ChatGPT, Claude, Perplexity, Google — entwickeln sich in ganz unterschiedliche Richtungen. Das Problem für uns als Anwender: Wir brauchen ein Tool, in dem wir nicht zwanzigmal hin- und herklicken, sondern im Idealfall unsere echten Assistenten in einer Oberfläche haben.
Und genau das liefert Anthropic, das Unternehmen hinter Claude, gerade. Ich finde: Mit der Claude App haben sie einen Meilenstein auf den Weg gebracht — andere können sich jetzt erst mal umgucken und überlegen, ob sie das auch schaffen und wollen.
Die Claude App: alles in einer Oberfläche
Ich habe mir Claude als App auf meinen Rechner geladen, weil ich damit direkt auf alle drei Anwendungsfelder zugreifen kann: Claude Chat, Claude Cowork und Claude Code. Kein Wechseln zwischen Tools, kein Suchen — ein Ort, an dem alles zusammenläuft.
Warum die Bedienung für Nicht-Techniker besser ist
Was du an anderen KI-Oberflächen oft bemängelst — dass sie nicht intuitiv sind und niemand darauf hört, wie Anwender wirklich damit arbeiten — läuft bei Anthropic anders. Ich habe das Gefühl, dass sich dort wirklich Gedanken gemacht wird: Wie kann es für den Nicht-ITler, den Nicht-KI-Experten und vor allem den Nicht-Coder so attraktiv sein, mit dieser Plattform zu arbeiten, dass man gar nicht mehr weg möchte?
Skills: bring Claude deine Handgriffe bei
Im Chat findest du einen kleinen Werkzeugkoffer — und der ist für mich der erste Beweis, dass Anthropic auf die Menschen gehört hat. Darüber kannst du dir sogenannte Skills erstellen, auf deine Skills zugreifen, sie hochladen, bearbeiten und herunterladen. Skills sind einfach Fähigkeiten, die du in deiner täglichen Arbeit brauchst.
Zwei Beispiele aus meinem Alltag:
- Bild- und Video-Prompts: Für meine Higgsfield-Videos habe ich mir einen Skill angelegt, der mir die optimalen Prompts für die Bild- und Videoerstellung baut — statt jedes Mal neu zu überlegen, wie ich den Prompt schreibe.
- Blogartikel: Ein zweiter Skill hilft mir beim Schreiben von Blogartikeln.
Das Schöne daran: Es fühlt sich an, als würdest du mit einem Assistenten sprechen — und der Assistent baut dir daraus genau diese Fähigkeit. Du kannst jederzeit wieder hingehen und deine Skills weiter bearbeiten.
Software verbinden — ohne API-Chaos
Denk mal ein paar Monate zurück: Wenn du deine Programme mit einer KI verbinden wolltest, brauchtest du sogenannte API-Anbindungen. Da waren Menschen wie du und ich raus — wir sind keine Techniker. Wir wollten doch nur, dass die Sachen miteinander kommunizieren.
In Claude fügst du deine Programme heute einfach über ein Plus hinzu. Und jedes Mal, wenn ich da reinschaue, sind wieder mehr Programme dabei — die großen Software-Anbieter drängen gerade massiv darauf, in die KI integriert zu werden. Das heißt für dich: Deine Assistenten in Claude arbeiten direkt mit und in den Programmen, mit denen du sowieso arbeitest.
Projekte: deine eigene Wissensdatenbank
Dann gibt es das wunderbare Werkzeug der Projekte — das Prinzip kennst du vielleicht schon von ChatGPT. In einem Projekt legst du deine eigene Wissensbasis an: Du gibst Claude ganz gezielt die Informationen, die für dich und dein Business relevant sind — oder für dein Hobby, je nachdem, wofür du Claude nutzt. Du fütterst einfach alles an, was wirklich zählt, und arbeitest dann innerhalb des Projekts mit diesem Wissen im Rücken.
Artefakte: fertige Vorlagen als Startpunkt
Unter Artefakte siehst du direkt Ideen, was du mit Claude alles erstellen kannst — und du kannst diese Vorlagen sofort nutzen. Und das ist wohlgemerkt nur der Chat-Bereich.
Kleine Randnotiz: Im Video stelle ich außerdem den Sponsor HitPaw (Affiliate-Link) vor — ein Video-Editing-Tool, das die aktuellen KI-Modelle für Bild, Video und Audio direkt in der Schnittoberfläche integriert hat und sich kostenlos testen lässt.
Claude Cowork: delegieren wie ein Dirigent
Jetzt kommen wir zu Cowork — für mich die ultimative Waffe und der Punkt, an dem sich Claude von den anderen Modellen wie ChatGPT oder Gemini wirklich unterscheidet. Ich habe hier das Gefühl, mit einem lebenden Organismus zu arbeiten: Jedes Mal, wenn ich reingehe, sind neue Dinge da — zum Beispiel Plugins, über die mir ständig neue Automationen vorgeschlagen werden.
Cowork heißt: Claude arbeitet auf deiner Arbeitsoberfläche für dich. Ob das dein Rechner ist, ein bestimmter Ordner auf deinem Rechner oder dein Server — all das stellst du ein und delegierst dann Aufgaben. Nach kurzer Zeit fühlst du dich wie ein Dirigent, der einfach sagt: „Okay — heute machst du das, du machst das, und du machst das.“
Claude Code & Mobile: wenn du es auf die Spitze treiben willst
Und wenn du noch einen Schritt weitergehen willst, schau dir Claude Code an: Damit kannst du eigene Anwendungen erstellen. Auch hier wird es dir einfach gemacht — du arbeitest per Schrifteingabe oder per Sprache, zum Beispiel über ein Diktier-Tool wie Whisper Flow oder direkt über das Mikrofon im Gespräch mit Claude.
Das Schöne: Du kannst Claude auf dem Rechner nutzen, über den Browser und über dein Handy. Mit den neuesten Updates lässt sich Claude sogar komplett über das Handy steuern. Ich finde das wirklich unglaublich.
Häufige Fragen
Brauche ich Programmierkenntnisse für Claude?
Nein. Die Claude App ist bewusst so gebaut, dass Nicht-Techniker und Nicht-Coder gerne damit arbeiten. Skills entstehen im Gespräch — du beschreibst, was du brauchst, und Claude baut dir die Fähigkeit. Und Programme verbindest du per Klick, ohne die technischen API-Anbindungen von früher.
Was ist der Unterschied zwischen Chat, Cowork und Code?
Claude Chat ist die Gesprächsoberfläche mit Skills, Projekten und Artefakten. Claude Cowork lässt Claude direkt auf deiner Arbeitsoberfläche arbeiten — Rechner, Ordner oder Server — und du delegierst Aufgaben wie ein Dirigent. Mit Claude Code erstellst du eigene Anwendungen. In der Claude App hast du alle drei Bereiche in einer Oberfläche.
Kann ich Claude auch am Handy nutzen?
Ja — auf dem Rechner, im Browser und auf dem Handy. Mit den neuesten Updates kannst du Claude sogar über dein Handy steuern, und Eingaben funktionieren per Tastatur oder per Sprache.
Fazit: Ist Claude jetzt die Wunderwaffe für dich?
Meine Antwort aus dem Video: Wenn du viele Dinge machst wie Texte aufbereiten, Blogartikel schreiben, Social-Media-Beiträge und Skripte erstellen oder Analysen fahren — dann solltest du dir die Kombination aus Claude Chat und Claude Cowork wirklich einmal genauer anschauen. Genau da spielt Claude seine Stärke aus: ein Assistent, der in einer Oberfläche mit deinem Wissen, deinen Programmen und deinen Aufgaben arbeitet — und eben nicht nur ein Chatbot ist.
Wenn du dabei nicht allein starten willst: In meiner kostenlosen Community tauschen wir uns genau über solche Workflows aus. Und wenn du Claude einmal richtig in deinem Business verankern willst, schau dir den Claude-Sprint an.