Gestern Abend saß ich vor meinem Computer und starrte auf einen LinkedIn-Post, den ich nie veröffentlichen würde. Er war perfekt optimiert: emotionaler Hook, kontroverse These, Call-to-Action am Ende. Alle Experten hätten ihn gelobt. Und genau deshalb löschte ich ihn.
Das war der Moment, in dem mir klar wurde: Ich sabotiere bewusst meinen LinkedIn-Algorithmus. Und das ist die beste Entscheidung, die ich für mein Business getroffen habe.
LinkedIn hat uns alle zu Algorithmus-Sklaven gemacht, ohne dass wir es gemerkt haben. Wir schreiben nicht mehr für Menschen, sondern für eine Maschine. Wir optimieren auf Engagement statt auf Mehrwert. Wir performen statt zu kommunizieren.
Ich habe das Spiel mitgespielt. Monatelang. Meine Posts bekamen mehr Likes, mehr Kommentare, mehr Reichweite. Aber etwas Entscheidendes ging verloren: meine Stimme. Und noch wichtiger: die Qualität meiner Community.
Es war ein Dienstag im November, als ich eine E-Mail von einem potenziellen Kunden erhielt. Er schrieb: „Ich folge Ihnen seit Monaten auf LinkedIn, aber ich weiß immer noch nicht, wofür Sie wirklich stehen. Ihre Posts sind gut, aber sie fühlen sich... leer an."
Das saß. Tief. Ich realisierte, dass ich in der Algorithmus-Optimierung meine Kernbotschaft verwässert hatte. Meine „Struktur statt Tool-Chaos"-Philosophie war zu „5 Tipps für bessere Produktivität" verkommen.
An diesem Tag traf ich eine radikale Entscheidung: Ich würde bewusst gegen den LinkedIn-Algorithmus arbeiten. Parallel dazu revolutionierte ich meinen gesamten Workflow. Statt komplizierter Content-Planungstools nutze ich heute Manus für meine Positionierungslandkarte – ein KI-System, das mir hilft, konsistent meine Kernbotschaften zu kommunizieren.
Für meine Posts verwende ich Scripe, das mir dabei hilft, authentische Inhalte zu erstellen, ohne in Algorithmus-Optimierung zu verfallen. Die Transformation war befreiend. Plötzlich hatte ich wieder Zeit für das, was wirklich zählt: strategisches Denken und wertvollen Content.
„Je mehr ich den Algorithmus fütterte, desto weniger echte Geschäftsergebnisse erzielte ich. Mehr Vanity-Metrics, weniger wertvolle Gespräche."
Seit sechs Monaten sabotiere ich systematisch meinen LinkedIn-Algorithmus. Während alle zu kürzeren Posts raten, schreibe ich bewusst längere, tiefere Beiträge. Ja, weniger Menschen lesen sie komplett. Aber die, die es tun, sind genau die richtigen.
Ich teile kontroverse Meinungen, aber ohne reißerische Headlines. Statt täglich zu posten, veröffentliche ich nur, wenn ich wirklich etwas zu sagen habe. Manchmal vergehen Wochen zwischen Posts. Der Algorithmus hasst das. Meine Community liebt es.
Was passierte, als ich aufhörte, für den LinkedIn-Algorithmus zu schreiben? Das Gegenteil von dem, was alle Experten vorhersagen. Meine Reichweite sank um 40 Prozent. Meine Engagement-Rate halbierte sich. Meine Follower-Zahlen stagnierten.
Aber: Meine Geschäftsergebnisse explodierten. Die Menschen, die jetzt mit mir interagieren, sind qualifizierter. Die Gespräche sind tiefer. Die Anfragen sind ernster. Mein Business Shortcut ist zu 90 Prozent ausgebucht – nicht durch Algorithmus-Optimierung, sondern durch authentische Kommunikation.
Der LinkedIn-Algorithmus optimiert auf Masse, nicht auf Qualität. Er belohnt Oberflächlichkeit, weil sie mehr Engagement generiert. Aber Geschäfte werden nicht durch Likes gemacht, sondern durch Vertrauen.
Wenn du bewusst gegen den Algorithmus arbeitest, passieren drei entscheidende Dinge: Selbstselektion der Zielgruppe, ein Authentizitäts-Bonus in einer Welt voller optimierter Posts, und tiefere Beziehungen statt oberflächlicher Verbindungen.
Ich will ehrlich sein: Algorithmus-Sabotage hat Kosten. Weniger Sichtbarkeit bedeutet weniger Opportunities. Aber die Alternative ist schlimmer: Eine große, oberflächliche Community, die nicht konvertiert.
Die versteckten Kosten der Algorithmus-Optimierung sind noch höher. Du verlierst deine Stimme. Du wirst austauschbar. Du optimierst für Metriken, die nichts mit Business-Erfolg zu tun haben. Meine Workflow-Analyse brachte das schmerzhaft ans Licht: Zwei Drittel meiner Social Media Zeit waren pure Verschwendung.
Die Frage ist nicht, ob du den Mut hast, deinen Algorithmus zu sabotieren. Die Frage ist, ob du den Mut hast, authentisch zu sein in einer Welt voller Performance.
Falls du merkst, dass auch dein LinkedIn-Workflow dich mehr Zeit kostet als Business-Ergebnisse bringt, lass uns darüber sprechen. In einem strategischen Gespräch analysieren wir gemeinsam, wo du Zeit verschwendest und wie du authentisches Marketing als Wettbewerbsvorteil nutzen kannst.
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